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Ernst Theis

Erstaunliches China - Ernst Theis beim Shenzhen Symphony Orchestra

Was seltsam ber├╝hrt bei einem solchen Debut ist nicht die zweifellos grandiose Architektonik der Shenzhen Concert Hall oder die ├╝ber 455.000 Klicks, die das Konzert hatte und die 48.000 Internetzuseher, die das Konzert tats├Ąchlich ganz via Internet-Livestream mitverfolgten, es ist die Tatsache, dass eine Gesellschaft sich einer Kultur eines v├Âllig anderen Kulturkreises annimmt, K├╝nstlerInnen des Landes im Ausland ausbilden l├Ąsst, Musik aus der anderen Kultur in das eigene Land holt und zudem noch Strukturen schafft, damit diese Kunst sich auch im eingenen Land entfalten kann. Wer k├Ânnte sich vorstellen, dass ├ľsterreich junge ├Âsterreichische K├╝nstlerInnen nach Japan schickt, sie dort f├╝r Kabuki Theater ausbilden l├Ąsst, ihnen in Wien ein tolles Theater baut, damit sie diese Kunstform den ├ľsterreichern regelm├Ą├čig pr├Ąsentieren k├Ânnen? Wohl niemand, denn hier k├Ânnen sich leider nicht wenige viel besser vorstellen, die eigenen Theater zu schlie├čen, die f├╝r unsere ureigenste Kunst stehen...

Zumindest teilweise - Armes Europa! (Ernst Theis)

├ťbrigens Beethovens 'Pastorale' sowie Schumanns 'Manfred Ouverture' und 'Klavierkonzert' standen auf dem Programm. Solist war Lu Wang. Ich danke allen KollegInnen f├╝r die sch├Âne Erfahrung!

Wer sehen will, wie es war, hier der Link zum Live-Konzert